Martin W. Ohlerich
Siegen
Kunst war nie Teil eines Plans.
Viele Jahre habe ich mich mit Technik, Prozessen und kreativen Projekten beschäftigt. Mit Musik, Schreiben, Unternehmertum und der Frage, wie Ideen Wirklichkeit werden.
Die Malerei kam später. Zunächst als Experiment. Dann als Ausgleich. Schließlich als etwas, das geblieben ist.
Meine Arbeiten entstehen ohne Vorlage und ohne festgelegtes Ziel. Ausgangspunkt ist oft eine Farbe, eine Struktur oder eine spontane Entscheidung. Im weiteren Verlauf wechseln sich Kontrolle und Zufall ab. Schichten werden aufgebaut, übermalt, wieder freigelegt oder bewusst zerstört. Der Weg zum Bild ist dabei genauso wichtig wie das fertige Ergebnis.
Ich arbeite abstrakt, weil mich nicht interessiert, was ein Bild zeigt. Mich interessiert, was ein Bild auslöst.
Jede Arbeit ist eine Spur eines Prozesses. Offen für eigene Gedanken, Erinnerungen und Interpretationen.